Rezept · Getränk
Tereré – kalter Mate mit Zitrus
Tereré ist Mate auf Eis: Erva-Mate in der Cuia, eiskaltes Wasser mit Zitrus darüber, getrunken durch die Bombilla. Er stammt aus Paraguay, ist aber auch in Brasilien, vor allem im Mato Grosso do Sul, verbreitet.

Zubereitung
- Die Cuia zu etwa zwei Dritteln mit Erva-Mate füllen. Mit der Hand abdecken, kurz schütteln und wieder aufrecht halten, damit sich feines Pulver oben sammelt.
- Die Cuia schräg halten, sodass die Erva an einer Seite liegt und auf der anderen eine Mulde bleibt.
- Wasser, Eiswürfel und Limettensaft (Orange und Minze nach Wunsch) in einer Karaffe oder Isolierflasche eiskalt vorbereiten.
- Zuerst wenig kaltes Wasser in die Mulde gießen und einziehen lassen. Dann die Bombilla mit dem Sieb nach unten in die Mulde schieben.
- Durch die Bombilla trinken und immer wieder kaltes Wasser in die Mulde nachgießen, bis der Geschmack nachlässt. Die Bombilla dabei nicht bewegen.
- Temperatur: Für Tereré nur kaltes Wasser nehmen. Chimarrão dagegen wird mit heißem, aber nicht kochendem Wasser (etwa 70–80 °C) zubereitet.
- Erva: Tereré-Erva ist meist gröber geschnitten, damit die Bombilla nicht verstopft. Chimarrão-Erva geht auch, ist aber feiner.
- Varianten: Orangenscheiben, Ananassaft oder Minze (hortelã) statt Limette.
- Koffein: Erva-Mate enthält Koffein. Bei Schwangerschaft, Stillzeit oder Koffeinempfindlichkeit vorher ärztlichen Rat einholen.
Praktisch dazu
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Cuia, Bombilla und Erva-Mate
Das Chimarrão-Set funktioniert auch für Tereré. Mit eiskaltem Wasser statt heißem aufgießen.
Isolierflasche / Thermoskanne
Hält das Eiswasser lange kalt, praktisch für mehrere Aufgüsse.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Tereré und Chimarrão?
Beide werden aus Erva-Mate durch eine Bombilla getrunken. Chimarrão ist ein heißer Aufguss, Tereré wird mit kaltem Wasser und oft mit Zitrus zubereitet.
Brauche ich eine Cuia?
Zur Not geht auch ein Becher. Wichtig ist die Bombilla mit Sieb. Die klassische Zubereitung ist mit Cuia und Bombilla.
Woher kommt Tereré?
Aus Paraguay. In Brasilien ist er vor allem im Mato Grosso do Sul beliebt.
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